Das PRAGRESS-Projekt richtet sich an professionelle Pflegekräfte wie Krankenschwestern, SozialarbeiterInnen, Pflegehilfskräfte und andere Fachkräfte, die sich mit der Prävention und dem Umgang mit herausforderndem und aggressivem Verhalten im häuslichen Umfeld und in der Langzeitpflege befassen. Aggressives Verhalten ist ein vielfältiges Phänomen, das einen umfassenden Schulungsrahmen mit folgenden Schwerpunkten erfordert

  • Sensibilisierung bzgl. aggressiven und gewalttätiges Verhalten
  • Ursachen und Prävention von aggressivem oder gewalttätigem Verhalten
  • Management- und Deeskalationsmethoden zur Kontrolle von aggressivem Verhalten

Ziele

Durchführung einer Grundlagenstudie bzgl. der wichtigen Parametern, die den Gesamtkontext prägen und das Phänomen des herausfordernden / aggressiven Verhaltens von PflegeempfängerInnen gegenüber Pflegekräften Pflege hervorrufen

Entwicklung von Schulungsinhalten, basierend auf der gewonnenen Erkenntnisse aus der Grundlagenstudie. Ziel ist es umfassendes und gut strukturiertes Schulungsmaterial zur Verfügung zu stellen, um die Auswirkungen von herausforderndem Verhalten in der Alten- und Langzeitpflege zu minimieren.

Entwicklung einer offenen Online Lernplattform (MOODLE), die verschiedene Lernmodule zur Verfügung stellt, die sowohl für alle Pflegekräfte (professionell oder Laie), Anbieter von Dienstleistungen für lebenslanges Lernen, Interessengruppen im Bereich der Pflege sowie Organisationen und Gemeinschaften älterer Menschen bestimmt sind.

Die PRAGRESS-Piloten werden in Übereinstimmung mit den entwickelten Bildungs- und Ausbildungsmodulen konzipiert und angewandt und können zur Lernvalidierung, zum Erwerb von Fähigkeiten und zur Schulung spezifischer Fertigkeiten eingesetzt werden.

Nachhaltige Projektergebnisse mit besonderem Schwerpunkt auf ein Anerkennungssystem alle TeilnehmerInnen.

PARTNER

NEUIGKEITEN

September 10, 2021

Online Kick off meeting

Das PRAGRESS Online-Kick-Off-Meeting wurde über ZOOM in zwei Teilen abgehalten. Der erste Teil fand am 2. November 2020 statt, der...
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